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10. August 2020: Pressemitteilung „Rostocks Stadtspitze muss Fördermöglichkeiten nutzen“

Rainer Albrecht hofft, dass die Rostocker Stadtverwaltung die Fördermöglichkeiten des Landesbauministeriums zur Reduzierung von Segregation ausschöpft und zeitnah förderfähige Projekte vorlegt. Das Landesbauministerium hat ein Förderprogramm zur Vermeidung von Segregation aufgelegt und 4 Modellregionen ausgewählt, zu denen auf Initiative des SPD-Landtagsabgeordneten Rainer Albrecht auch die Hanse- und Universitätsstadt Rostock zählt.

Dazu Rainer Albrecht (SPD, MdL): „Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist Rostock als eine der 4 Modellregionen zu etablieren. Das Förderprogramm des Landes bedeutet für Rostock, dass die Stadt 8 Millionen Euro Fördergelder für Projekte bekommt um die Durchmischung in den Stadtteilen zu fördern. Insbesondere im Rostocker Nordwesten und Nordosten ist hier dringender Handlungsbedarf.“ Das Programm des Bauministeriums ist eine Folge der sogenannten Helbig-Studie, die sich mit der sozialen Entmischung von Städten in Deutschland beschäftigt hat und in der Rostock und Schwerin traurigerweise in der Spitzengruppe gelandet sind. Die Fördermittel sollen dazu dienen, dass eben diese Tendenz, dass nur noch Menschen mit ähnlichem Einkommen in einem Stadtteil zusammenleben, umgekehrt wird und idealerweise wieder die Ärztin neben dem Hausmeister wohnt, wie es vor der Wende in unseren Neubaugebieten Normalität war. Ein solches Zusammenleben belebt einen Stadtteil nachhaltig, so der Landtagsabgeordnete weiter.

„Rostocks Oberbürgermeister und Bausenator müssen jetzt nur noch Projekte mit Modellcharakter initiieren und die notwendigen Beschreibungen beim Ministerium einreichen und dann können die Projekte gemeinsam mit dem Bauministerium abgestimmt und in Angriff genommen werden. Allerdings ist hier eine gewisse Zeitschiene zu beachten, die bis Ende des Jahres läuft. Die anderen Modellstädte Greifswald, Heringsdorf und die Landeshauptstadt Schwerin haben bereits ihre Projekte vorgelegt, über die auch schon in der Presse berichtet wurde. Rostock darf hier nicht ins Hintertreffen geraten, da ansonsten eine andere Stadt ersatzweise als Modellregion ausgewählt wird.“, so Rainer Albrecht abschließend.

Rainer Albrecht ist seit 2011 Landtagsabgeordneter für den Wahlbereich Rostock II und seit der Landtagswahl 2016 Vorsitzender des Ausschusses für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung und Mitglied im Wirtschaftsausschuss, sowie Sprecher der SPD-Landtagsfraktion für Bau und Landesentwicklung.

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