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Wahlkreis 5 Foto: GeoBasis-DE/M-V; CC-BY-SA 3.0

Bei der Landtagswahl am 04. September 2016 wurde ich im Wahlkreis 5 – Rostock II wieder direkt in den Landtag gewählt. Für das Vertrauen möchte ich mich bedanken und im Kurzen meinen Wahlkreis vorstellen.

Der Wahlkreis 5 - Rostock II, umfasst die Ortsteile

Lütten Klein, Evershagen und Reutershagen

der Hanse- und Universitätsstadt Rostock.

Lütten Klein

Der Stadtteil ist geprägt durch die Großwohnsiedlung in Plattenbauweise, die als erste zwischen 1965 und 1975 im Rostocker Nordwesten erfolgte. Dadurch leben in Lütten Klein auch viele Menschen, die seit Entstehung des Stadtteils hier wohnen, insgesamt rund 17.000 Einwohner*innen haben hier ihr Zuhause. Unsere Straßen sind vor allem nach anderen Ostseestädten benannt und mit der Warnowallee schlägt eines der wirtschaftlichen Zentren des Nordwestens hier und wird durch eine klassische Mehrzweckhalle abgeschlossen. Bekannt sind auch die vier weithin sichtbaren, 18-geschossigen sogenannten Windmühlen-Hochhäuser (1972/75) in der Rigaer und der Ahlbecker Straße, welche auch vom Wahlkreisbüro aus zu sehen sind.

Evershagen

Ähnlich wie Lütten Klein ist auch Evershagen durch eine 1970 begonnene Großwohnsiedlung in Plattenbauweise geprägt, geht allerdings im Kern auf ein ehemaliges Dorf Evershagen an der Stelle zurück. Die Straßen sind nach Schriftstellern benannt und mit dem ältesten Jugendclub der Stadt, dem „Pablo Neruda“ und der römisch-katholische Kirchengemeinde „Thomas Morus“ sind in Evershagen zwei kulturelle Schwerpunkte des Nordwestens zu finden. Einzigartig macht ihn vor allem das von deutschen und polnischen Architekten entwickelte Stelzenhochhaus, heute als Rasmus-Hochhaus bekannt. Während sich auch hier rund 17.000 Menschen zu Hause fühlen, gehört auch das Gewerbegebiet Schutow zum Stadtteil, welches auf dem ehemaligen Gelände der Ostseemesse Rostock entstand.

Reutershagen

Der Stadtteil Reutershagen gliedert sich in mehrere Teile, die zu verschiedenen Zeiten gebaut wurden. Zu meinem Wahlbereich zählen dabei das Viertel um den Wiener Platz und Alt-Reutershagen, sowie Reutershagen I und II, die als erste Neubauviertel Rostocks nach dem Zweiten Weltkrieg errichtet wurden. In Reutershagen I setzte man noch auf den sozialistischen Klassizismus, während in Reutershagen II vor allem Plattenbauweise zum Einsatz kam. Das Wiener Viertel dagegen ist stark durch Backsteinfassaden der Häuser und Wohnblöcke als auch eine aufgelockerte Bebauung mit Reihen-, Doppel- und Einfamilienhäusern geprägt. Die rund 18.000 Einwohner*innen nutzen die Nähe zur Innenstadt, die guten Einkaufsmöglichkeiten und die vielen Grünflächen rund um den Schwanenteich.

Alle drei Stadtteile haben sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten immer wieder stark verändert. Neben Wohnblöcken, die abgerissen wurden und ganzen Reihenhaussiedlungen, die neu entstanden sind, haben sich auch viele neue Firmen und Einkaufsmöglichkeiten angesiedelt. Für mich ist es Aufgabe von Landes- und Kommunalpolitik diesen Wandel gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern zu gestalten und alle Stadtteile zu lebenswerteren Quartieren zu entwickeln.