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2. Januar 2023: Konkrete Entlastungen für die Menschen in Rostock

Mit dem Jahreswechsel treten auch für die Menschen in Rostock zahlreiche Entlastungen in Kraft, um die Folgen der Krise abzumildern und Unterstützung im Alltag zu leisten. Mit den Preisbremsen für Gas, Fernwärme und Strom, der Erhöhung von Wohn- und Kindergeld sowie steuerlichen Entlastungen werden Hunderttausende Menschen in Mecklenburg-Vorpommern erreicht

„Die SPD, Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Bundeskanzler Olaf Scholz haben von Beginn an der Krise deutlich gemacht: Wir kommen gemeinsam durch die Krise und lassen niemanden in diesen schwierigen Zeiten alleine. Mit einem Bundesabwehrschirm von bis zu 200 Milliarden Euro und den zusätzlichen Hilfen über den Landesenergiefonds über 1,1 Milliarden Euro federn wir die steigenden Energiekosten und die Folgen für Verbraucher*innen sowie für Unternehmen in Deutschland und in Mecklenburg-Vorpommern ab. Das sichert den Zusammenhalt und gute Arbeitsplätze hier in Rostock“, sagte Rainer Albrecht, Mdl.

Die Energiepreisbremsen treten im März in Kraft, wirken dann aber rückwirkend zum 1. Januar. Für 80 Prozent des Vorjahresverbrauchs wird ein Gaspreis von 12 Cent pro Kilowattstunde garantiert, bei Strom sind es 40 Cent und bei Fernwärme 9,5 Cent. Wer mehr verbraucht, zahlt den höheren Marktpreis – so bleibt der Anreiz zum Energiesparen bestehen, aber damit muss niemand Angst vor der kalten und dunklen Wohnung haben.

„Wer ein geringes Einkommen hat, muss oft einen deutlich größeren Anteil davon für Wohnen und Energie ausgeben als jene, die ein durchschnittliches oder gar besseres Einkommen haben. Das betrifft vor allem Rentnerinnen und Rentner, aber auch Familien, Studierende, Azubis und Beschäftigte mit niedrig bezahlten Jobs. Wir als Sozialdemokrat*innen kümmert uns besonders um diese Gruppen“, unterstrich Rainer Albrecht in Bezug auf die Ausdehnung des Wohngeldes und die Erhöhung des Kindergeldes ab Januar 2023.

„Mit der großen Wohngeldreform haben künftig dreimal so viele Haushalte Anspruch auf Wohngeld wie bisher bei uns in Mecklenburg-Vorpommern. Das sind viele Tausende Menschen, für die dieser Beitrag den entscheidenden Unterschied machen wird“, sagte Rainer Albrecht. Das „Wohngeld Plus“ wird im Januar 2023 eingeführt. Das ist die größte Wohngeldreform seit Jahrzehnten. Künftig haben bei uns im Bundesland dreimal so viele Menschen Anspruch auf Wohngeld. Dabei werden in Zukunft auch Heizkosten berücksichtigt. Die durchschnittliche Auszahlung steigt von 180 Euro auf 370 Euro. Also auch diese hat sich dann durchschnittlich verdoppelt.

„Familien sind derzeit besonderen Belastungen ausgesetzt. Ich freue mich, dass viele Familien hier in Rostock mit Beginn des neuen Jahres gezielt gestärkt werden. Mit der deutlichen Erhöhung des Kindergeldes und des Kinderzuschlages auf 250 Euro hilft die SPD-geführte Bundesregierung jenen, denen die steigenden Preise besonders zu schaffen machen“, so Rainer Albrecht. Darüber hinaus treten ab 2023 zahlreiche Steuerentlastungen in Kraft, die konkret Haushalten mit kleinen und mittleren Einkommen zu Gute kommen.

Mit Blick auf die Herausforderungen im kommenden Jahr, konstatierte Rainer Albrecht abschließend: „Die SPD hat in der Bundes- und der Landesregierung gezeigt, dass wir unser Land gut durch die Krise führen. Mit einem neuen Deutschland-Tempo machen wir uns zudem unabhängig von fossilen Energien und schaffen neue zukunftsfähige Arbeitsplätze, damit Fortschritt im Wandel gelingt. Denn auch für Investitionen in die Zukunft haben wir rund 800 Millionen Euro für den Ausbau der Wassersoff-Industrie und den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Mecklenburg-Vorpommern fest eingeplant – und das trotz aller Krisen. Nur so machen wir unser Bundesland energieautark und krisenfest – und bleiben das Land zum Leben!“

Vorherige Meldung: Pressemitteilung "Mietpreisbremse in Rostock und Greifswald bleibt weiterhin möglich"

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