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Zur Unterstellung der Fraktionsvorsitzenden der Linksfraktion im Landtag M-V Simone Oldenburg, das Land würde die Wohnraumförderung verzögern, erklärt der Sprecher für Wohnen Rainer Albrecht:

„Mut zur Sachlichkeit, Frau Oldenburg. Das Bündnis heißt nicht Bündnis, sondern ‚Allianz für das Wohnen mit Zukunft in M-V‘. Die SPD-Fraktion will beim Thema gutes und bezahlbares Wohnen zudem neue Wege gehen, während es die Linke mit den immer gleichen Konzepten von Vorgestern versucht. Natürlich freut sich die Wohnungswirtschaft über mögliche Zuschüsse, wie es die Linke fordert.
Zum unerwarteten Rückzug der IHK aus den Plänen des Rostocker „Bündnis für Wohnen“ erklärt der wohnungsbaupolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion und Rostocker Abgeordnete Rainer Albrecht:

„Ein funktionierender und bezahlbarer Mietwohnungsmarkt ist ein elementarer Wirtschaftsfaktor für einen Industriestandort wie Rostock. Vor diesem Hintergrund ist es umso unverständlicher, dass sich die IHK Rostock bei den sicherlich ehrgeizigen Zielen des „Bündnis für Wohnen“ jetzt, wo es darauf ankommt, selbst auswechselt und auf die Ersatzbank setzt.
Der Bürgerentscheid über den Verkauf der GWG in Grimmen ist am Wochenende an zu geringer Wahlbeteiligung gescheitert. Dazu erklärt der wohnungsbaupolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Rainer Albrecht:

 „Es ist bedauerlich, dass das erforderliche Quorum bei dem Bürgerentscheid in Grimmen nicht erreicht wurde. Denn die abgegebenen Stimmen haben gezeigt, 85 Prozent sind dagegen, die kommunalen Wohnungen zu privatisieren. Diese Bürger wissen, dass die Mieten auf dem privaten Wohnungsmarkt nur eine Richtung kennen – nach oben. Nun liegt es an der Gemeindevertretung, eine kluge Entscheidung zu treffen. Stimmt sie einem Verkauf zu, gibt sie jede Möglichkeit aus der Hand, in Zukunft darüber zu entscheiden, wie bezahlbarer Wohnraum in der Stadt entwickelt werden soll. Ein Verkauf ist nicht die einzige Möglichkeit, die GWG in ruhiges Fahrwasser zu bringen. Unterstützungsangebote, zum Beispiel vom Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen, liegen auf dem Tisch.“
Das ist eine zentrale Forderung der SPD-Landtagsfraktion.

Gemeinsam mit dem Infrastrukturminister des Landes Christian Pegel lädt der SPD-Landtagsabgeordnete Rainer Albrecht zur Diskussion über das Thema ein. An der Veranstaltung im Rahmen der Reihe „SPD-Fraktion vor Ort“ am 01. November ab 17:00 Uhr im Mehrgenerationenhaus Evershagen nehmen auch der SPD-Landtagsabgeordnete Ralf Mucha und Kai-Uwe Glause vom Deutschen Mieterbund teil.
Anlässlich der Debatte über die soziale Wohnraumpolitik des Landes erklärt der wohnungsbaupolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Rainer Albrecht:

 „Wir Sozialdemokraten haben eine Stadtentwicklung zum Ziel, in der die Herkunft aus bestimmten Vierteln wie zum Beispiel dem Mueßer Holz in Schwerin kein Nachteil ist, sei es bei der Berufsbewerbung oder aber beim Antrag eines Kredites. Viertel mit schlechtem Ruf führen oftmals in eine Abwärtsspirale aus geringen Mieteinnahmen, weniger Investitionen bei gleichzeitig höherem Instandhaltungsbedarf, die zu einer Entwertung ganzer Viertel führen können.