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Zur bisherigen geringen Nutzung des Miet-Ankers der WIRO, äußerte sich Rainer Albrecht, MdL zuversichtlich. Vorausgegangen ist eine umfangreiche Presseberichterstattung, dass das Konzept des Miet-Ankers der WIRO in Rostock bisher nur sehr gering genutzt wird.

Dazu Rainer Albrecht (SPD, MdL): „Der Miet-Anker ist aus meiner Sicht ein richtiges und notwendiges Instrumentarium um gutes und bezahlbares Wohnen in Rostock zu ermöglichen. In Anbetracht der geringen Nutzung sollte die WIRO allerdings überlegen, ob sie ihre Mieterinnen und Mieter nicht per Brief oder Email mit mehr Informationen zur Nutzung dieser Möglichkeit ausstattet. Nur wer Kenntnis der Maßnahme besitzt, kann sie auch nutzen.“ Bisher sind laut Presse erst 15 Anfragen beim Bauamt eingegangen und diese resultierten in nur 2 bewilligten Anträgen.
Zur Unterstellung der Fraktionsvorsitzenden der Linksfraktion im Landtag M-V Simone Oldenburg, das Land würde die Wohnraumförderung verzögern, erklärt der Sprecher für Wohnen Rainer Albrecht:

„Mut zur Sachlichkeit, Frau Oldenburg. Das Bündnis heißt nicht Bündnis, sondern ‚Allianz für das Wohnen mit Zukunft in M-V‘. Die SPD-Fraktion will beim Thema gutes und bezahlbares Wohnen zudem neue Wege gehen, während es die Linke mit den immer gleichen Konzepten von Vorgestern versucht. Natürlich freut sich die Wohnungswirtschaft über mögliche Zuschüsse, wie es die Linke fordert.
Zum unerwarteten Rückzug der IHK aus den Plänen des Rostocker „Bündnis für Wohnen“ erklärt der wohnungsbaupolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion und Rostocker Abgeordnete Rainer Albrecht:

„Ein funktionierender und bezahlbarer Mietwohnungsmarkt ist ein elementarer Wirtschaftsfaktor für einen Industriestandort wie Rostock. Vor diesem Hintergrund ist es umso unverständlicher, dass sich die IHK Rostock bei den sicherlich ehrgeizigen Zielen des „Bündnis für Wohnen“ jetzt, wo es darauf ankommt, selbst auswechselt und auf die Ersatzbank setzt.
Der Bürgerentscheid über den Verkauf der GWG in Grimmen ist am Wochenende an zu geringer Wahlbeteiligung gescheitert. Dazu erklärt der wohnungsbaupolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Rainer Albrecht:

 „Es ist bedauerlich, dass das erforderliche Quorum bei dem Bürgerentscheid in Grimmen nicht erreicht wurde. Denn die abgegebenen Stimmen haben gezeigt, 85 Prozent sind dagegen, die kommunalen Wohnungen zu privatisieren. Diese Bürger wissen, dass die Mieten auf dem privaten Wohnungsmarkt nur eine Richtung kennen – nach oben. Nun liegt es an der Gemeindevertretung, eine kluge Entscheidung zu treffen. Stimmt sie einem Verkauf zu, gibt sie jede Möglichkeit aus der Hand, in Zukunft darüber zu entscheiden, wie bezahlbarer Wohnraum in der Stadt entwickelt werden soll. Ein Verkauf ist nicht die einzige Möglichkeit, die GWG in ruhiges Fahrwasser zu bringen. Unterstützungsangebote, zum Beispiel vom Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen, liegen auf dem Tisch.“
Das ist eine zentrale Forderung der SPD-Landtagsfraktion.

Gemeinsam mit dem Infrastrukturminister des Landes Christian Pegel lädt der SPD-Landtagsabgeordnete Rainer Albrecht zur Diskussion über das Thema ein. An der Veranstaltung im Rahmen der Reihe „SPD-Fraktion vor Ort“ am 01. November ab 17:00 Uhr im Mehrgenerationenhaus Evershagen nehmen auch der SPD-Landtagsabgeordnete Ralf Mucha und Kai-Uwe Glause vom Deutschen Mieterbund teil.