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Zur aktuellen Diskussion über die Zahl der Sozialwohnungen in Deutschland erklärt der wohnungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Rainer Albrecht:

„Wir benötigen beim sozialen Wohnen dringend eine radikale Kehrtwende. Deutschland ist in Europa Spitze beim Anteil der Menschen, die in Mietwohnungen wohnen. Im geförderten Wohnungsbau bewegen wir uns aber deutlich unter dem EU-Durchschnitt. Die Folge ist, dass es sich nicht mehr jeder leisten kann, dort zu wohnen, wo er arbeitet.

Wir müssen in Deutschland die Ende der 1980er Jahre abgeschaffte Wohngemeinnützigkeit wieder einführen. Wir müssen kommunale Wohnungsgesellschaften stärken, insbesondere beim Thema Altschulden den Unternehmen im Osten helfen. Und wir müssen vor allem dafür Sorge tragen, dass die öffentlichen Gelder, die wir in den Bereich des Wohnens investieren, langfristig guten und bezahlbaren Wohnraum schaffen.

Zur aktuellen Debatte rund um mögliche Defizite der Hanse- und Universitätsstadt Rostock und etwaige Aufschub von notwendigen Investitionen in den kommenden Haushaltsjahren, äußerte sich Rainer Albrecht, MdL ablehnend. Vorausgegangen ist eine umfangreiche Presseberichterstattung, dass die Hanse- und Universitätsstadt Rostock in den kommenden Jahren auf umfangreiche Defizite zusteuert und zur Konsolidierung u.a. Schulsanierungen aufgeschoben werden sollen.

Dazu Rainer Albrecht (SPD, MdL): „Diese Informationen lassen die Planungen bzgl. neuer Großprojekte in den nächsten Jahren in einem neuem Licht erscheinen. Die Bürgerschaft muss jetzt die richtigen Prioritäten im Interesse aller Rostockerinnen und Rostocker setzen. Als Grundlage dieser Entscheidung ist der vorgeschlagene Kassensturz eine notwendige Maßnahme.“

Angesichts der Folgen des menschengemachten Klimawandels, zu denen unter anderem heißere Sommer mit extremen Temperaturen gehören, müssen auch Städte und Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern perspektivisch reagieren.

Eine Möglichkeit, um gegen extrem heiße Tage besser gewappnet zu sein, ist konsequente Stadtbegrünung. Hierauf weist der baupolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Rainer Albrecht angesichts der vorhergesagten Hitzewelle für Deutschland hin:
Die Landesregierung soll sich über die Bauministerkonferenz dafür einsetzen, dass Kohlenmonoxid-Detektoren in Neubauten Pflicht werden. Das hat der Landtag auf Antrag der SPD-Fraktion beschlossen. Dazu erklärt der baupolitische Sprecher der Fraktion Rainer Albrecht:

„Die Installation von Kohlenmonoxid-Detektoren an geeigneten Stellen in Häusern kann dazu beitragen, die Gefahr durch Kohlenmonoxid deutlich zu minimieren – ähnlich wie bei den Brandmeldern. Praktisch besteht überall dort, wo Stoffe verbrannt werden, die Möglichkeit, dass durch unsaubere Verbrennung Kohlenmonoxid entsteht und damit die Gefahr von schweren bis lebensgefährlichen Vergiftungen. Die Schornsteinfeger prüfen zwar alle Verbrennungsanlagen in regelmäßigen Abständen. Heizungsinstallateure haben in Deutschland ebenfalls ein hohes professionelles Niveau und sorgen dafür, dass technische Anlagen möglichst fehlerfrei laufen. Technische Defekte kann es trotzdem immer wieder geben.
Der CDU-Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg hat in einer Presseerklärung die Wohnungsbaupolitik in Mecklenburg-Vorpommern kritisiert. Dazu erklärt der wohnungsbaupolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Rainer Albrecht:

„In schöner Regelmäßigkeit zieht der Rostocker Bundestagsabgeordnete Rehberg über den Wohnungsbau in unserem Land her – und regelmäßig unterschlägt er dabei wichtige Fakten. So behauptet er, die Kompensationsmittel des Bundes in Höhe von 52 Mio. Euro müssten ausschließlich für den Wohnungsbau verwendet werden. Das ist nicht richtig. Die Mittel sind nicht zweckgebunden und können, wenn es sinnvoll erscheint, zum Beispiel in Rücklagen fließen. Dieses Geld ist dann nicht weg, sondern wird, dazu haben wir uns verpflichtet, später für den Wohnungsbau eingesetzt. Zum Beispiel dann, wenn es von Wohnungsbauunternehmen beantragt wird. Denn nicht das Land baut Wohnungen, sondern Unternehmen. Diese haben sich aber wegen der angekündigten Änderung der Richtlinien zunächst zurückgehalten. Das ist verständlich.

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