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Zur aktuellen Debatte rund um mögliche Defizite der Hanse- und Universitätsstadt Rostock und etwaige Aufschub von notwendigen Investitionen in den kommenden Haushaltsjahren, äußerte sich Rainer Albrecht, MdL ablehnend. Vorausgegangen ist eine umfangreiche Presseberichterstattung, dass die Hanse- und Universitätsstadt Rostock in den kommenden Jahren auf umfangreiche Defizite zusteuert und zur Konsolidierung u.a. Schulsanierungen aufgeschoben werden sollen.

Dazu Rainer Albrecht (SPD, MdL): „Diese Informationen lassen die Planungen bzgl. neuer Großprojekte in den nächsten Jahren in einem neuem Licht erscheinen. Die Bürgerschaft muss jetzt die richtigen Prioritäten im Interesse aller Rostockerinnen und Rostocker setzen. Als Grundlage dieser Entscheidung ist der vorgeschlagene Kassensturz eine notwendige Maßnahme.“


Insbesondere die Vorstellungen, dass die auflaufenden Defizite durch Einsparungen im kommunalen Haushalt unter anderem im Sozialbereich oder den Schulsanierungen ausgeglichen werden sollen, ist aus Sicht des Landtagsabgeordneten nicht tragbar. Prestige-Projekte wie die Planungen zur BUGA sollten aus Sicht des Landtagsabgeordneten zugunsten dringenderer Investitionen wie Sanierungen oder der notwendigen Schwimm- und Eishalle im Rostocker Nordwesten zurückgestellt werden. Die Entwicklung des Stadthafens sei auch langfristig ohne die BUGA umzusetzen.

Die Menschen unserer Hanse- und Universitätsstadt haben in den vergangenen Jahren einen harten Sparkurs mitgetragen und dürfen jetzt nicht noch länger auf die notwendigen Schulsanierungen und Instandhaltungen von Geh- und Radwegen warten. Gleichzeitig müssen Verabredungen bzgl. des Neubaus des Volkstheaters eingehalten werden um Fördermittelzusagen nicht zu gefährden.“, so Rainer Albrecht abschließend