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Den Äußerungen von VDW-Chef Andreas Breitner auf der Landespressekonferenz zur Förderung des sozialen Wohnungsbaus im Land tritt der wohnungsbaupolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Rainer Albrecht entschieden entgegen:

 „Es ist verständlich, dass der Chef-Lobbyist der Wohnungswirtschaft die für die Wohnungsunternehmen lukrativste Form der Förderung als die einzig richtige darstellt. Für uns Sozialdemokraten ist aber ebenso klar, dass der Weg der Zuschüsse und der zeitlich befristeten Sozialbindung von Wohnungen ein Irrweg ist. Wenn wir öffentliche Mittel für den Bereich des sozialen Wohnens zur Verfügung stellen, dann ist es unsere Aufgabe als Politik, die bestmögliche und nachhaltigste Förderung im Interesse der Bürgerinnen und Bürger zu finden, und die besteht eben gerade nicht in Zuschüssen.
Ein Darlehensprogramm, das mit sehr langen Laufzeiten arbeitet, dessen Tilgung erst beginnt, wenn die Kredite vom freien Finanzmarkt bedient wurden, kann für die Wohnungswirtschaft sehr attraktiv sein. Das weiß auch Andreas Breitner.

Die SPD-Landtagsfraktion verfolgt das Ziel, das Angebot an gutem und bezahlbarem Wohnen langfristig wieder zu verbreitern und zu sichern. Ein Darlehensprogramm, das automatisch nach einigen Jahren dafür sorgt, dass wieder Geld ins System zurückfließt, ist hierfür die aus gesellschaftlicher Sicht sinnvollste Variante. Denn Zuschüsse sind dauerhaft weg, die Sozialbindungen laufen meist nach 15 Jahren aus. Auf diesem Weg werden wir den Bedarf an gefördertem Wohnraum im Land nicht decken können.“