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Zur bisherigen geringen Nutzung des Miet-Ankers der WIRO, äußerte sich Rainer Albrecht, MdL zuversichtlich. Vorausgegangen ist eine umfangreiche Presseberichterstattung, dass das Konzept des Miet-Ankers der WIRO in Rostock bisher nur sehr gering genutzt wird.

Dazu Rainer Albrecht (SPD, MdL): „Der Miet-Anker ist aus meiner Sicht ein richtiges und notwendiges Instrumentarium um gutes und bezahlbares Wohnen in Rostock zu ermöglichen. In Anbetracht der geringen Nutzung sollte die WIRO allerdings überlegen, ob sie ihre Mieterinnen und Mieter nicht per Brief oder Email mit mehr Informationen zur Nutzung dieser Möglichkeit ausstattet. Nur wer Kenntnis der Maßnahme besitzt, kann sie auch nutzen.“ Bisher sind laut Presse erst 15 Anfragen beim Bauamt eingegangen und diese resultierten in nur 2 bewilligten Anträgen.


„Gleichzeitig sollte die Kommunalpolitik gemeinsam mit der WIRO überlegen, ob es nicht sinnvoll ist die Förderkriterien zu erweitern. Auch als Land MV haben wir den Entschluss gefasst die Förderrichtlinien zum sozialen Wohnungsneubau zu erweitern um somit das Spektrum der Umsetzungsmöglichkeiten auszubauen. Damit wollen wir nicht nur gutes und bezahlbares Wohnen für breite Schichten der Bevölkerung sichern, sondern auch gegen die soziale Entmischung dämpfend einwirken. Dieses Vorgehen scheint aus meiner Sicht auch beim Miet-Anker sinnvoll zu sein. Insbesondere die Regelung, dass ein Kind unter 18 Jahren im Haushalt wohnen muss, ist sehr einschränkend. Beispielsweise fallen Seniorenhaushalte und Wohngemeinschaften ohne Kinder aus genau diesem Grund aus der Förderung.“, so Rainer Albrecht abschließend.