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Eine Informationsvorlage für die Rostocker Bürgerschaft verkündet, dass für den Theaterneubau schon bereits geplante Neubauten und Sanierungsmaßnahmen im Schulbereich gestrichen bzw. verschoben werden sollen. Diesen Vorschlag hält der Landtagsabgeordnete Rainer Albrecht für nicht hinnehmbar. Insbesondere da das Land vor kurzem u.a. knapp 8 Mio. Euro für Schulen in Lütten Klein und Evershagen mobilisiert hat.

Dazu Rainer Albrecht (MdL, SPD): „Es kann und darf nicht sein, dass hier dringend benötige Schulbauprojekte um Jahre in die Zukunft verschoben werden sollen. Die aktuelle Situation im Nordwesten der Stadt ist bereits angespannt. Außerdem dürfen hier die Kultur und die Bildung nicht im Rahmen des städtischen Haushalts gegeneinander ausgespielt werden.“ Die Informationsvorlage spricht u.a. davon die mit knapp 5 Millionen Euro bezuschussten Sanierungen in der Maxim-Gorki-Straße 67/68 zu streichen.

Rainer Albrecht drückt daher seine Hoffnung aus, dass die SPD-Fraktion und die gesamte Bürgerschaft sich diesem Ansinnen der Verwaltungsspitze nicht anschließen und die geplanten und vorbereiteten Baumaßnahmen im Schulbereich der Hansestadt Rostock als Priorität einstufen.