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Euro coins and banknotesZur Landtagsdebatte über die Notwendigkeit einer Wohngeldreform auf Bundesebene erklärt der baupolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Rainer Albrecht:

„Zum Juli 2015 soll die neue Wohngeldnovelle in Kraft treten. Dazu wird das Wohngeld im Vergleich zum Jahr 2014 von jetzt 500 auf zukünftig 530 Millionen Euro erhöht. Zuletzt wurde das Wohngeld im Jahre 2009 angepasst. Dadurch sind immer mehr Menschen aus der Berechtigung herausgefallen.

Angesichts steigender Kosten wird die Wohngeldnovelle auch wieder eine Heizkostenkomponente beinhalten. Damit werden wir die von der schwarz-gelben Bundesregierung beschlossene Streichung aus dem Jahre 2011 rückgängig machen.

Die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern werden von den Maßnahmen besonders profitieren, da hier die privaten Haushalte mit einem Anteil von 4,4 % am häufigsten auf Wohngeld angewiesen sind. Dabei wird Wohngeld je zur Hälfte von Bund und Ländern gezahlt.

Insgesamt hat sich die SPD zwar gewünscht, dass der Bund sogar 630 Millionen Euro zur Verfügung stellt, wie von Bundesbauministerin Barbara Hendricks im ursprünglichen Haushaltsentwurf auch verankert wurde. Dies hat Finanzminister Schäuble aber letztendlich verhindert, um seine ‚schwarze Null' zu sichern. Um unsere SPD-Ziele im Sinne der Menschen zu erreichen, müssen wir also weiter kämpfen und Überzeugungsarbeit leisten", verdeutlicht Albrecht.

Foto: Avij