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Rostock Margaretenplatz - HeiligengeistkircheZum Beschluss der Großen Koalition in Berlin über die Einführung einer Mietpreisbremse ab 2015 erklärt der baupolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Rainer Albrecht:

„Mit der Mietpreisbremse wird es einen besseren Schutz der Mieterinnen und Mieter vor Mietexplosionen geben, die v.a. in Ballungsräumen und Universitätsstädten zu verzeichnen sind.Auch in Rostock und Greifswald sind Mietsteigerungen von über 30 Prozent nach einem Mieterwechsel leider keine Seltenheit. Die nun vereinbarte Bremse sieht vor, dass bei einem Mieterwechsel die neue Miete künftig maximal zehn Prozent über dem ortsüblichen Niveau liegen darf.

Nicht gebremst werden soll der dringend notwendige Bau von Wohnungen. Deshalb ist es richtig, dass Neubauten von der Mietpreisbremse ausgenommen werden. Ein höheres Wohnungsangebot in den Ballungsräumen wird auch den Anstieg der Mieten abmildern. Davon werden am Ende alle Mieterinnen und Mieter profitieren", verdeutlicht Albrecht.

"Für die Einführung der Mietpreisbremse hat die SPD im Interesse der Mieterinnen und Mieter jahrelang gekämpft. Das gilt auch für das Bestellerprinzip im Maklerrecht. Ab dem kommenden Jahr wird derjenige den Makler bezahlen, der ihn beauftragt hat. Dies wird Mieterinnen und Mieter ebenfalls von Kosten entlasten", so Albrecht abschließend.

Foto: Grand-Duc