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AltbaufassadeZur Initiative von Justiz- und Verbraucherschutzminister Heiko Maas für die Einführung einer Mietpreisbremse erklärt der baupolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Rainer Albrecht:

„Die geplante Mietpreisbremse ist ein wirksames Mittel gegen die Mietexplosion, die in Ballungsräumen und Universitätsstädten zu verzeichnen ist.Mietsteigerungen von über 30 Prozent nach einem Mieterwechsel sind leider keine Seltenheit in Rostock oder Greifswald.

Für die Einführung der Mietpreisbremse hat die SPD jahrelang gekämpft. Eine Wohnung ist ein Grundbedürfnis und kein Spekulationsobjekt. Deshalb begrüßen wir die Initiative von Heiko Maas, die vorsieht, dass bei Wiedervermietungen die Miete nur noch auf den Wert des Mietspiegels zuzüglich zehn Prozent angehoben werden darf. Damit kann sichergestellt werden, dass auch Normalverdienende sich eine gute Wohnung leisten können", verdeutlicht Albrecht.

Der SPD-Wohnungsbauexperte hebt zudem einen positiven Nebeneffekt der Mietpreisbremse hervor: „Wenn die Mieten nicht mehr um 30 oder 40 Prozent steigen, bremst das auch die Entwicklung des Mietspiegels insgesamt. Davon profitieren dann alle Mieterinnen und Mieter – auch mit Bestandsverträgen.

Nicht gebremst werden soll der dringend notwendige Bau von Wohnungen. Deshalb ist es richtig, dass Neubauten von der Mietpreisbremse ausgenommen werden sollen. Ein höheres Wohnungsangebot wird auch den Anstieg der Mieten abmildern. Davon werden am Ende alle Mieterinnen und Mieter profitieren", so Albrecht abschließend.

Foto:DanielY24